Kaum ein anderes kulturelles Exportprodukt aus Japan hat bislang einen auch nur annahernd vergleichbaren internationalen Erfolg vorweisen konnen wie der Manga, Comics made in Japan. Doch seit wann gibt es in Japan eigentlich Erzahlungen mit Text und Bild? Und welche verschiedenen Entwicklungsstufen wurden dabei durchlaufen? Lassen sich die Wurzeln des Manga tatsachlich bis zu den Tempelmalereien des fruhen 7. Jahrhunderts zuruckverfolgen? Oder handelt es sich beim Manga doch eher um ein westliches Importprodukt des ausgehenden 19. Jahrhunderts? Tradi-tionen visuellen Erzahlens in Japan untersucht erstmalig die wechselvolle Geschichte des Erzahlens mit Text und Bild, von ihren Anfangen bis zum narrativen Manga der Gegenwart. Die interdisziplinar angelegte Untersuchung der japanischen Buchdruck- und Mediengeschichte eroffnet nicht nur tiefe Einblicke in den komplexen Entwicklungsprozess der japanischen visuellen Kultur mit ihren spezifischen Auspragungen, sondern problematisiert zudem auch generelle Gefahren und Probleme, mit denen eine moderne Japanforschung auf Schritt und Tritt konfrontiert ist, wie z.B. definitorische Unscharfe unreflektiert tradierter Fachtermini oder ideologisch infiltrierte Wissenschaftsdiskurse.

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